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Bunca – damn good coffee in Frankfurt am Main

Nachdem ich schon einige Kaffee-Läden lieb gewonnen hatte, war eigentlich kein Bedarf an einem Weiteren. Es ist ja ein bisschen so wie mit Burger-Läden in Frankfurt, an jeder Ecke gibt’s einen. Allerdings macht es ja auch Spaß, was Neues zu sehen und mittlerweile bin ich regelmäßig im Bunca. Ein Grund dafür ist sicherlich der sehr sehr gute Kaffee und das der Laden irgendwie besser zu meinem Arbeitsweg passt. Allerdings gibt es noch mehr Gründe, weswegen auch ihr mal reinschauen solltet.

Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich vom Bunca erfahren habe. Vermutlich durch einen meiner Bekannten oder Freunde, mit denen ich meinen Geschmack für guten Kaffee teile.

Siebträgermaschine vom Bunca

Jedenfalls wurde ich eines Tages in den Bunca mitgenommen. Da stand ich dann, “1 mal Filterkaffee bitte”, als Standard-Satz sagend und schaute ich mich ein wenig um. Nicht gerade groß, dafür aber viele Menschen mit Anzügen und eine ziemlich lange Schlage. Es war um die Mittagszeit. Der Standort, direkt am Tower der Commerzbank ist natürlich Ideal. Vermutlich könnte der Bunca auch doppelt so groß sein und trotzdem würden die Leute schlange stehen. Auch der nur 1 Minute entfernte Coffee Fellows, mindert nicht den Andrang.

Mir ist gleich die tolle Einrichtung aufgefallen, mal was Anderes. Eine gelungene Kombination aus Holz, Metall und Leder. Ich fühlte mich sehr schnell, sehr wohl. Eindruck machte auch die sehr markante und extrem gut aussehende Siebträgermaschine, welche fast die gesamte Theke einnimmt. Aber nun erstmal zum wichtigsten, dem Kaffee.

Coffee to go Becher – LOVE PEACE AND DAMN GOOD COFFEE

“Damn good Coffee” ist der Claim. Er steht auf den to-go Bechern, auf Kaffeetüten und hängt als Schriftzug im Laden. Wo man bei anderen die Qual der Wahl hat, reduziert sich das Angebot im Bunca auf zwei Sorten, welche auch über einen längeren Zeitraum nicht wechseln. Beide machen aber dem Claim alle Ehre.
Jetzt könnte man meinen, es fehlt an Varianz. Okay, das ist ein fairer Kritikpunkt, aber dafür ist der Kaffee hier immer gleichbleibend “damn good”. Außerdem muss ich gestehen, es gefällt mir ganz gut, mich nicht jedes Mal für einen anderen Kaffee entscheiden zu müssen.
Es ist natürlich auch spannend und toll, aus verschiedenen Sorten zu wählen und immer was Neues zu probieren, aber damit kann man halt auch mal Pech haben. Für mich, der sich vor allem unter der Woche auf was verlassen will ist das perfekt. Der Bunca hat mich daher mit seinem Konzept sehr gut abgeholt.

Jetzt sollte ich dazusagen, dass ich eigentlich nur Filterkaffee trinke. Warum? Meistens weil Filterkaffee, im Gegensatz zu dem aus einer Siebträgermaschine, irgendwie nach mehr schmeckt. Im Bunca gibt’s aber dennoch den ein oder anderen Americano für mich, da dieser hier nicht nur nach gerösteten Bohnen schmeckt. Über Cappuchino oder anderen Milchgetränken kann ich allerdings nicht viel sagen, außer, das sie echt schön anzusehen sind. Wer möchte, kann dann auch noch den Kaffee aus der hauseigenen Rösterei kaufen. Der ist wirklich sehr lecker, ausgewogen nussig und fruchtig.

Brühvorgang Filterkaffee

Abgesehen von damn good Coffee gibt es auch noch extrem leckeren Cheesecake und Banana Bread. Wer früh morgens kommt, wird zudem noch mit leckeren Croissants belohnt. Wieder etwas auf das man sich verlassen kann. Ich würde euch jetzt gern verraten wann es immer Cheesecake gibt, weiß es allerdings selbst nicht. Ich will es auch gar nicht so genau wissen. Für mich ist es eine sehr angenehme Überraschung, wenn er wieder auf der Theke steht.

I never laugh until I’ve had my coffee

Clarke Gable

Alles das bringt mich zu dem Fazit: verdammt gutes Konzept und alles sehr toll aufeinander abgestimmt. Hinzu kommen wirklich sehr nette und kompetente Leute und die gemütliche Atmosphäre.

Die komplette Bildserie findet ihr in Instagram: #BuncaDamnGoodCoffee

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